

Wir sind für Sie da:
Vor wenigen Tagen hat die neu gegründete Johannes Klinik in Altenberge ihren Betrieb aufgenommen. Die Privatklinik für seelische und psychosomatische Gesundheit bietet Menschen in seelischen Krisen oder Personen im Zustand körperlicher und seelischer Erschöpfung (zum Beispiel Burnout-Syndrom) Hilfestellung zur Bewältigung ihrer psychosomatischen Erkrankung.
In der Johannes Klinik sollen Patienten mit depressiven Störungen, insbesondere auch arbeitsplatzbezogenen Depressionen im Sinne eines Burnout-Syndroms behandelt werden. Weiterer therapeutischer Schwerpunkt ist die Therapie von Menschen mit chronischen Schmerzstörungen. Darüber hinaus werden Patienten mit Störungen aus dem gesamten Bereich psychosomatischer Erkrankungen wie Angst- oder Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen und psychische Störungen als Folge organischer Erkrankungen sowie Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen behandelt. Die Johannes Klinik bietet 16 Behandlungsplätze. Dies ermöglicht einen individuellen und sehr persönlichen Umgang zwischen Patienten und Therapeuten. Mit ihrem Leistungsspektrum wendet sich die Johannes Klinik an privat versicherte Patienten, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler.
„Die Patienten sollen sich in der Einrichtung gut aufgehoben und intensiv betreut fühlen. Dazu bedarf es eines tragfähigen und belastbaren Verhältnisses zu den Therapeuten, geprägt von Offenheit, Aufrichtigkeit und Kritikfähigkeit“, so Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng. Er leitet die Johannes Klinik. Die Klinik profitiert von den Erfahrungen und bewährten Therapieverfahren der mittlerweile seit 30 Jahren bestehenden Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie des Marienhospitals Steinfurt mit Sitz in Laer / Westfalen. Diese Abteilung mit überregionalem Renommee ist eine der größten Einrichtungen ihrer Art und wird ebenfalls durch Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng geleitet.
Nicht nur in der medizinischen Betreuung legen die Privatklinik Wert auf ein hohes Niveau, sondern auch bei der Ausstattung und beim Komfort. Die Räumlichkeiten der Johannes Klinik bieten ideale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Therapie. Dafür wurden aufwendige Umbaumaßnahmen in dem ehemaligen Altenberger Krankenhaus an der Billerbecker Straße vorgenommen. Die Räumlichkeiten sind großzügig, geschmackvoll und modern gestaltet und entsprechen hohen Anforderungen an ein wohnliches, Geborgenheit vermittelndes Wohnambiente. Die Unterbringung in der Johannes Klinik erfolgt grundsätzlich in Einzelzimmern. Pro Stationsebene mit acht Patientenzimmern wird ein moderner Loungebereich mit Teeküche für die Patienten vorgehalten. In der Cafeteria erwartet die Patienten eine innovative und kreative Küche mit einer Auswahl verschiedener Menüs. Daneben können die Patientinnen und Patienten auch à la Carte wählen oder auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Spezial- und Diätkost bestellen.
Im März 2012 veranstaltet die Johannes Klinik einen Tag der offenen Tür. Dann besteht die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Räumlichkeiten der Einrichtung zu verschaffen.
Genauere Informationen zum Leistungsspektrum sind im Internet unter www.johannes-klinik.de abzurufen. Telefonisch ist die Johannes Klinik unter 02505 / 809-0 zu erreichen. Auch Informationsbroschüren können unter der Rufnummer bestellt werden.
Abschied vom Amt des Aufsichtsratvorsitzenden der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft in Dankbarkeit, mit Wehmut und Dankbarkeit
Heinrich Westphal ist vom Bischof von Münster mit der Paulus-Plakette ausgezeichnet worden. Für seine Verdienste als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft (ckt.) erhielt Westphal die bronzene Paulus-Plakette aus der Hand von Domvikar Dr. Klaus Winterkamp. Die Paulus-Plakette wird Menschen überreicht, die sich im kirchlichen Bereich überörtlich engagiert haben. Westphal bedankte sich für die Auszeichnung, sagte jedoch, dass er sie stellvertretend entgegennehme, für alle, die sich in der ckt. für die Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung im Kreis Steinfurt einsetzen. „Allein hätte ich das nicht erreichen können.“

Die Verleihung erfolgte im Rahmen der feierlichen Verabschiedung von Heinrich Westphal aus seiner Führungsposition in der ckt. Westphal stellt sich nach 17 Jahren nicht mehr für eine erneute Kandidatur für die ehrenamtliche Position des Aufsichtsratsvorsitzenden in dem Krankenhausverbund zur Verfügung.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung zum Abschiedsfest gefolgt.In seiner Festrede ging Domkapitular Dr. Klaus Winterkamp, Vorsitzender des Caritasverbandes Münster e.V. auf die Entwicklung der katholischen Krankenhäuser im Bistum Münster ein. In diesem Zusammenhang würdigte Winterkamp die Verdienste von Heinrich Westphal in der ckt.: „Ziel des Verbandes war es von Anfang an, die Klinikstandorte zu stabilisieren, um das Angebot einer ortsnahen medizinischen Krankenhausversorgung zu gewährleisten.“ Hierfür habe sich Westphal engagiert eingesetzt.
Rechtsanwalt Heinrich Westphal gehörte seit den Anfängen der ckt. dem Aufsichtsrat an. Im November 1995 wurde er erstmals zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt und blieb bis zum 30. Juni 2011 in diesem Amt. Im Laufe seiner Amtszeit hat Westphal den Weg der ckt.-Holding zum einem modernen Dienstleistungsunternehmen des Gesundheitssektors im Münsterland begleitet und entscheidend mitgeprägt.
Nach der Verabschiedung des Gesundheitsstrukturgesetztes im Jahre 1993 sahen die drei katholischen Kirchengemeinden St. Pankratius in Emsdetten, St. Martinus in Greven und die Stiftung St. Elisabeth in Ibbenbüren für ihre drei Krankenhäuser in der Gründung einer gemeinsamen Trägergesellschaft mit straffer Organisationsform eine Möglichkeit zum Erhalt und zur Weiterentwicklung ihrer Krankenhausstandorte. Sie wollten sich unter einem gemeinsamen Dach den Herausforderungen des neu entstehenden Bereiches der Gesundheitswirtschaft stellen. 1994 war die ckt.-Holding war im Münsterland einer der ersten Zusammenschlüsse auf regionaler Ebene.
Siebzehn Jahre nach der Gründung der ckt. hat sich die Trägergesellschaft mit zwölf Tochtergesellschaften entwickelt, in denen insgesamt annähernd 2.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die gesamte Gruppe setzt jährlich knapp 100 Millionen Euro um. Die Krankenhäuser, Alteneinrichtungen und Anlagen für Betreutes Wohnen decken einen Großteil des Bedarfs im südwestlichen Kreis Steinfurt mit seinen 220.000 Einwohnern ab. Die Kliniken versorgen jährlich knapp 23.000 stationäre Patienten.
Gerade in den letzten Jahren wurde die Leitung der ckt. bis hinein in den Aufsichtsrat für seine Entscheidungen kritisiert. Themen wie Notarztversorgung, hausübergreifende Chefarztbesetzung oder die Zusammenführung von medizinischen Leistungen waren Themen, die Heinrich Westphal nicht tabuisiert hat. Außerdem gab er Impulse für die innovative Weiterentwicklung des Krankenhausverbundes. So prägte er frühzeitig den Begriff des einen Krankenhauses an drei Standorten.
Domkapitular Dr. Winterkamp wagte dann noch einen Blick in die Zukunft der Krankenhausentwicklung und stellte dabei den Auftrag der kirchlichen Einrichtungen klar in den Vordergrund. „Menschlichkeit“ und „Zuwendung mit dem Herzen“ seien das auszeichnende Charakteristikum katholischer Krankenhäuser. Er forderte die ausdrückliche Zuwendung zu Patienten, Bewohnern, Angehörigen und Besuchern in den kirchlichen Einrichtungen. Dies müsse von allen Berufsgruppen getragen werden und sich durch alle Abläufe in den Einrichtungen hindurchziehen. „Das muss uns meines Erachtens auf Dauer etwas wert sein.“ Der Caritasverband setze sich deshalb für Wohnortnähe und die versorgungstechnischen Vorteile von Verbundstrukturen ein.
In seiner Abschiedsrede zeigte sich Westphal dankbar für die Unterstützung, die er in seiner Amtszeit von den Gremien der ckt. und durch die Mitarbeiter des Verbundes erhalten habe. Auch Wehmut verspüre er, wenn er auf die langen Jahre seines Engagements zurückblicke. Er spüre jedoch auch die Erleichterung, wenn die Verantwortung von den Schultern genommen wird.
Über die Nachfolge von Heinrich Westphal entscheiden die Gremien der ckt.-Holding noch im Laufe des Septembers.
ckt. Krankenhäuser machen Qualitätsdaten transparent
Die ckt. Krankenhäuser Marienhospital Emsdetten, Maria-Josef-Hospital Greven und Marienhospital Steinfurt veröffentlichen zum dritten Mal in Folge ihre Daten zur Qualität der Patientenversorgung. Welche Operationen und Behandlungen werden mit welcher Ergebnisqualität durchgeführt? Welche medizinischen Großgeräte sind wo vorhanden? Welche Ärzte verfügen über die besondere Kompetenz, andere Ärzte auszubilden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Der Jahresbericht wird von Geschäftsstelle des CLINOTEL-Krankenhausverbundes erstellt. Seit April 2008 gehören die ckt. Krankenhäuser zu dem Verbund von zurzeit 29 Mitgliedshäusern aus dem gesamten Bundesgebiet. Das gemeinsame Ziel ist es Wissen und Erfahrungen gegenseitig auszutauschen, um von den jeweiligen Stärken des Anderen zu profitieren. Dieses Ziel findet in dem Motto „Von den Besten lernen, zu den Besten gehören“ ausdruck. Der Jahresbericht ist ein Mittel für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. „Mit den öffentlich zugänglichen Informationen zur Qualitätssicherung gehen wir sehr weit über die gesetzlichen Informationspflichten hinaus. Wir wollen die Daten veröffentlichen, um das Vertrauen in unsere Krankenhäuser weiter zu stärken“, so Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben müssen die Krankenhäuser lediglich einen kleinen Teil der Kennzahlen veröffentlichen. Die ckt. bietet mit dem Jahresbericht zur Qualitätssicherung zusätzliche Transparenz, die mehr Informationen bietet als der alle zwei Jahre gesetzlich vorgeschriebene „strukturierte Qualitätsbericht“.
Transparenz für alle
Qualität ist kein Zufall, sondern Ergebnis permanenter Anstrengungen der Krankenhäuser. Der Bericht belegt die Qualität und zeigt den Mut, auch solche Ergebnisse darzustellen, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht. Dadurch entsteht ein gewollter Druck an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität weiter zu arbeiten. Darüber hinaus wird den Patienten, niedergelassenen Ärzten und anderen Interessierten ermöglicht, neben den Ergebnissen auch die Strukturen der einzelnen Krankenhäuser zu durchschauen. Alle Behandlungsergebnisdaten sind verständlich formuliert und bieten einen schnellen und unkomplizierten Überblick.
Der Bericht ist in drei Bereiche unterteilt. Der erste Berichtsteil informiert über die Maßnahmen des Krankenhauses zur Qualitätssicherung, die dem Patienten zugutekommen. Der zweite Berichtsteil stellt Projekte dar, die die CLINOTEL-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Krankenhaus umgesetzt hat. Dazu gehören z. B. Treffen in Fachgruppen und externe Begutachtungen der Prozesse im Krankenhaus (sogenannte „Auditverfahren“). Der dritte Berichtsteil stellt verschiedene Leistungs- und Strukturdaten dar und informiert z. B. über Zertifizierungen, Ausstattungen mit Großgeräten, Weiterbildungsbefugnisse der Ärzte sowie das medizinische Leistungsspektrum der Mitgliedshäuser. Der vollständige Jahresbericht kann >> hier heruntergeladen werden.
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH, präsentiert den aktuellen Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Am vergangenen Freitag nahmen die Hygienefachkräfte des Marienhospitals Emsdetten, Maria-Josef-Hospitals Greven und Marienhospitals Steinfurt zum zweiten Mal das Qualitätssiegel des EurSafety-Health-net entgegen.
Die Unternehmensführung freut sich gemeinsam mit dem Direktorium, den Hygienefachkräften und den Mitarbeitern über die Anerkennung der gemeinsamen Arbeit im Kampf gegen Krankenhausinfektionen. Für Weitere Informationen folgen Sie bitte dem>> Link.
Die ckt. Hygienefachkräfte Angelika Wehri, Dieter Papenhoff und Sonja Bauer (v.l.n.r.) nahmen die Qualitätszertifikate für die ckt.-Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt entgegen.
„Ein Krankenhaus an drei Standorten“: ckt. stärkt den Verbundgedanken
Die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat der Christliche Krankenhaus- Träger GmbH (ckt.) haben in ihrer Sitzung am 26.05.2011 richtungweisende Beschlüsse für die weitere Entwicklung des Verbundes getroffen. Mit Wirkung zum 01.04. bzw. 01.07.2011 wird die Verwaltungsspitze neu organisiert. Josef Hüsing, bisher Verwaltungsdirektor des Maria-Josef-Hospitals Greven, wird die Position des Unternehmensleiters Finanzen und Controlling für alle ckt.-Einrichtungen übernehmen, Gabriele Sonsmann, bisher Verwaltungsdirektorin am Marienhospital Emsdetten, wird Unternehmensleiterin Personal und Marketing. Beide Positionen werden zum 01.07.2011 neu geschaffen. Unter dem Vorbehalt der abschließenden Zustimmung der Gesellschafterversammlung hat Dirk Schmedding, bisher Verwaltungsdirektor am Marienhospital Steinfurt, bereits am 01.04. seine Tätigkeit als Unternehmensleiter „Neue Versorgungsformen“ aufgenommen. Damit ist eine neue, zentrale Verwaltungsebene unterhalb der Geschäftsführung eingerichtet worden. Die bisherigen Aufgaben der Verwaltungsdirektoren werden von den Geschäftsführern der ckt. GmbH, Ulrich Scheer und Dr. Andreas Eichenauer, wahrgenommen. In ihren Tätigkeiten vor Ort werden sie von den Ärztlichen Direktoren und den Pflegedirektoren der Häuser unterstützt.
Die Idee zur Umgestaltung der Verwaltungsspitze ist Ende 2010 von den Verwaltungsdirektoren und der Geschäftsführung ausgegangen. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung hatten die Initiative zunächst mit Überraschung, dann mit Zustimmung aufgenommen, und nun nach eingehender Diskussion abschließend und einstimmig befürwortet. Besonders positiv ist dabei der Ansatz gewertet worden, die Kenntnisse und besonderen Fähigkeiten bereits vorhandener Mitarbeiter in die Umstrukturierung aufzunehmen. Hierdurch kann trotz der anstehenden Veränderungen eine Kontinuität gewahrt bleiben. Die leitenden Mitarbeiter im Bereich Finanzen und Personal bleiben in ihren Arbeitsbereichen und können so ihre Erfahrungen zum Neuaufbau beisteuern.
„Bei aller notwendigen Zentralisierung ist es den Gesellschaftern ein wichtiges Anliegen, dass jedes Krankenhaus sein jeweils eigenes Profil behält und weiter ausbaut, ähnlich wie die Kinder einer Familie ihre eigenen Persönlichkeiten formen und entwickeln können und auch sollen, sie aber trotzdem immer wissen, wer ihre Geschwister sind, und zu welcher Familie sie gehören.“ So beschrieb Christoph Rensing, Pfarrer der St. Pankratiusgemeinde in Emsdetten und damit einer der Vertreter der „Eigentümer“ der Krankenhäuser, das Zusammenwirken zwischen der Trägergesellschaft und den einzelnen Krankenhäusern am Rande der Gesellschafterversammlung.
Insbesondere die beabsichtigte Einrichtung des zentralen Unternehmensbereichs „Neue Versorgungsformen“ hatte bereits im Vorfeld der Beschlussfassung Anlass zu zahlreichen Diskussionen gegeben. Die Vernetzung der Krankenhäuser mit den niedergelassenen Ärzten der Region und die Verbesserung der Abstimmung zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich der Patientenversorgung sind allerdings schon immer zentrale Ziele der Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt gewesen. Um für neue Möglichkeiten der Kooperation das notwendige Wissen sowie die Kontakte und Erfahrungen zu bündeln, hat sich die Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des Aufsichtsrats entschieden, hier eine eigene, neue Position in der Verwaltungsspitze zu schaffen.
Die Einrichtung des Darmzentrums Nordmünsterland zeigt, dass die Krankenhäuser des ckt.-Verbundes nicht nur in der Verwaltung, sondern auch auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung näher zusammenrücken. Die Häuser haben sich das Ziel gesetzt, im Jahr 2012 gemeinsam die Anforderungen an ein zertifiziertes Darmzentrum zu erfüllen. In der Praxis besprechen Ärzte aller drei Krankenhäuser bereits seit zwei Jahren regelmäßig in „Tumorkonferenzen“ alle Patienten mit einer Darmkrebserkrankung, um die jeweils optimale Therapieform abzustimmen. Neu bei der Zertifizierung des Darmzentrums ist die Konzentration der operativen Eingriffe auf dem Gebiet der Darmkrebschirurgie am Marienhospital Emsdetten.
Auf einem anderen Teilgebiet der Chirurgie soll ebenfalls eine Konzentration vorgenommen werden: Komplexe unfallchirurgische Eingriffe sollen zukünftig schwerpunktmäßig am Marienhospital Steinfurt durchgeführt werden; die Häuser in Emsdetten und Greven werden hingegen ihren Spektrum im Bereich geplanter Leistungen, z.B. der Endoprothetik, ausbauen. Derzeit sind alle drei ckt.-Häuser im Rahmen ihrer Teilnahme am Traumanetzwerk Nord-West für die Erstbehandlung von Schwerverletzten erfolgreich auditiert und können auch weiterhin eine hochwertige Erstversorgung sicherstellen. Durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen die Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt dafür sorgen, dass den Patienten und niedergelassenen Ärzten an jedem einzelnen Standort die Kompetenz des gesamten Verbundes zur Verfügung steht, in diesem Sinn also „ein Krankenhaus mit drei Standorten“ entsteht.

Stellen die Umstrukturierung vor (v.l.n.r.):
Dechant Klaus Lunemann, Kirchengemeinde St. Martinus Greven (Gesellschafterversammlung)
Ulrich Scheer, Kaufmännischer Geschäftsführer ckt. GmbH
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer ckt. GmbH
Pfarrer Heinrich Wernsmann, Kirchengemeinde St. Nikomedes Steinfurt (Gesellschafterversammlung)
Dirk Schmedding, Unternehmensbereichsleiter Neue Versorgungsformen
Dipl. Kff. Gabriele Sonsmann, Verwaltungsdirektorin Marienhospital Emsdetten
Pfarrer Christoph Rensing, Kirchengemeinde St. Pankratius Emsdetten (Gesellschafterversammlung)
Dipl. Kfm. Josef Hüsing, Verwaltungsdirektor Maria-Josef-Hospital Greven
Heinrich Westphal, ckt.-Aufsichtsratsvorsitzender

