

Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen.
Das ist ein alter Spruch, in dem sehr viel Wahrheit steckt. Neben Genuss und Spaß am Essen und Trinken spiegelt sich die Forderung wider, den Körper gesund, leistungsfähig, fit und aktiv zu halten.
Was passiert jedoch, wenn das essen zur Qual wird? Viele Menschen leiden unter Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfällen und wissen nicht warum. Auslöser können bestimmte Substanzen in Lebensmitteln sein, wie z. B. Gluten, Laktose, Fruktose oder Histamin. Etwa jeder fünfte Deutsche leidet an einer Lebensmittel-Unverträglichkeit.
Eine wichtige Maßnahme bei allen Unverträglichkeiten ist die Vermeidung des Auslösers. Oft ist dies leichter gesagt als getan, denn in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln sind Zutaten versteckt, die man dort nicht vermutet.
Am Mittwoch, 07.03.2012 findet zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung von 11.00-13.30 Uhr im Foyer des Marienhospital Emsdetten statt. Ihre Fragen beantworten gern die Ernährungsfachkräfte Dr. med. Peter Krege, Sonja Wagner, Petra Geppert und Frau Barbara Lindebaum der Arbeitsgruppe Diabetologie und Ernährungsmedizin. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Mit Bildern der Telgter Künstlerin Karin Brand beginnt im neuen Jahr die Präsentationsreihe ‚Kunst im Krankenhaus’. Pflegedirektorin Helga Flüchter eröffnete die Ausstellung im Marienhospital am 11. Januar 2012.
Langhalsige Frauenköpfe lugen keck von der Leinwand, versehen mit Titeln wie „Paloma Colori“, „Punktevogel“, „Pink Lady“ oder „Madamchen“ machen sie ihrem Namen alle Ehre. Sie gehören zu dem laufenden Projekt „Schräge Schwestern“, von dem in dieser Ausstellung neben den „Golden Girlies“ oder den „Engeln“ ansprechende Bilder in verschiedenen Formaten zu sehen sind.
Es gibt viel zu entdecken auf den Bildern von Karin Brand. Ihre frechen, witzigen und farbenfrohen Frauenfiguren erinnern an Märchen- oder Fabelwesen und an Phantasiegestalten mit vielen kleinen liebevollen und eigenwilligen Details. Auch bei wiederholter Betrachtung gibt es immer etwas Neues zu entdecken.
Karin Brand bringt ganz unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Auf Leinwand oder Büttenpapier verwendet sie vorwiegend Acrylfarben, während sich ihre Arbeiten im nicht-gegenständlichen Bereich durch die Verwendung vielfältiger Materialien und malerischer Techniken davon abheben. Freude am Experiment und der „kontrollierte Zufall“ lassen Bilder entstehen, in denen Details aus Erlebtem und Erdachtem zu finden sind. „Meine Bilder sind das Ergebnis einen spannenden kreativen Prozesses, in dem Zufall und Experiment die Richtung vorgeben. Sie lassen dem Betrachter Raum zur Entfaltung eigener Assoziationen, lassen ihn eigene innere Bilder abrufen“.
Karin Brand ist 1948 in Rheinhausen am Niederrhein geboren. Sie lebt heute in Telgte und ist Gründungsmitglied der Gruppe ‚WeibsBilder Telgte’. In vielen Orten des Münsterlandes hat sie sich durch ihre Einzelausstellungen oder durch die Beteiligung an Gemeinschaftsausstellungen einen Namen gemacht.
Im Marienhospital sind ihre Arbeiten bis zum 13. April zu sehen.
Knapp ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich zum neuen Ärztehaus am Marienhospital Emsdetten wurde nun im Rahmen des Richtfestes die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert. Bauunternehmer Manfred Feldhaus möchte die Tradition des Richtfestes aufrecht erhalten, die seiner Meinung nach in einer schnelllebigen Zeit oft nicht mehr üblich ist: „Der letzte Nagel wird zwar nur noch symbolisch eingeschlagen. Aber trotzdem ist mit der Fertigstellung des Rohbaus ein deutlich sichtbares Zeichen gesetzt.“
Das Bauwerk mit seinen sechs Ebenen bietet eine Nutzfläche von rund 4.800 Quadratmetern. Anders ausgedrückt: Es sind 17.375 cbm umbauter Raum entstanden. Bis zum Richtfest, so Feldhaus, seien 2.200 cbm Beton und 258 t Stahl verarbeitet worden. Entsprechend stattlich sieht der Rohbau, der unmittelbar an den Krankenhausflügel aus dem Jahre 1970 angebaut wird aus. Sogar erste Elemente der modernen Fensterfront sind schon im Erdgeschoss installiert. Sie lassen erahnen, dass die zukünftige Cafeteria des Krankenhauses in einem lichtdurchfluteten Raum eine angenehme Atmosphäre für Patienten und Besucher bietet.
Manfred Feldhaus dankte unter anderem den 34 Firmen, die bislang mit den Arbeiten zum Ärztehaus beschäftigt waren. Bis zur Fertigstellung wird sich die Zahl der beteiligten Handwerksunternehmen noch mehr als verdoppeln.
Der letzte Nagel
Vor seiner Ansprache hatte Manfred Feldhaus gemeinsam mit Gabriele Sonsmann, Unternehmensleiterin für Personal und Marketing in der Christlichen Krankenhaus-Trägergesellschaft (ckt.), den letzten Nagel in den eigens gefertigten kleinen Dachstuhl aus Holz eingeschlagen. Es brauchte einige Hammerschläge, so manchen westfälischen Korn und die Unterstützung von Bauleiter Heinz Laumann, bis die beiden langen Nägel komplett versenkt waren. In der traditionellen Berufsbekleidung der Zimmerleute trug Laumann vorher den Richtspruch in Emsdettener Mundart vor.
„Wir handeln und sorgen vor für die Zukunft“, so Sonsmann in ihrer kurzen Rede vor den zahlreich erschienenen Gästen. Sie sieht in dem Ärztehaus am Marienhospital Emsdetten einen wichtigen Meilenstein, um mit den Entwicklungen im Gesundheitswesen schritt zu halten. Dazu zählen ihrer Auffassung nach die erweiterten Möglichkeiten zur Vernetzung und medizinischen Kooperation zwischen dem Krankenhaus und den niedergelassenen Ärzte in dem Facharztzentrum. Vier Arztpraxen, ein Pflegedienst und eine Apotheke werden in das Ärztehaus einziehen.
Das Marienhospital Emsdetten wird das neue Raumangebot aber auch nutzen, um die eigenen Versorgungsmöglichkeiten für die Patienten durch verschiedene Angebote zu erweitern. Beispielsweise wird ein zusätzlicher Operationssaal entstehen. Sie dankte deshalb den Mitarbeitern des Krankenhauses, die sich in Bausitzungen und Arbeitsgruppen in die Planung des Neubaus eingebracht haben.
„Unseren Patienten und Nachbarn danke ich für die Geduld während der Bauphase, auch wenn es mal etwas lauter ist“, schloss Sonsmann ihre Ansprache ab.
Mit der Fertigstellung des Bauprojektes wird im Frühjahr 2012 gerechnet. Dann rundet das Ärztehaus gemeinsam mit den Angeboten am Marienhof das Leistungsspektrum als ein Gesundheitszentrum ab.
Hintergrundinformationen: Das Ärztehaus am Marienhospital Emsdetten
Im Innenhof des Marienhospitals Emsdetten wird an den bestehenden Gebäudekomplex des Krankenhauses ein Neubau mit sechs Etagen angebaut. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2012 geplant. Es entsteht eine zusätzliche Fläche von 4.800 Quadratmetern. Der Unternehmer Manfred Feldhaus konnte als Investor für das Projekt gewonnen werden. Das Architektenbüro Kresing Architekten Münster ist mit der Planung und Realisierung des Bauprojektes beauftragt.Mit dem Anbau erweitert das Krankenhaus nicht nur seine Betriebsfläche. Vielmehr entsteht jetzt in unmittelbarem Anschluss zum Marienhospital Emsdetten ein Facharztzentrum: Niedergelassene Ärzte und weitere Dienstleistungsanbieter aus dem Gesundheitsbereich werden zukünftig ihr Leistungsangebot für Patienten und Kunden an der Marienstraße bereit halten. Damit bekommt Emsdetten ein Gesundheitszentrum, das durch die verschiedenen Angebote des Marienhofes noch abgerundet wird.
Neues Raumkonzept für das Marienhospital Emsdetten
Mit der Fertigstellung des Neubaus wird der Haupteingang des Krankenhauses in den Innenhof verlegt. Ohne Umwege erreichen Patienten und Besucher dann den zentral gelegenen Eingang des Marienhospitals und die Rezeption. Auf der gleichen Ebene befindet sich auch die Cafeteria mit einer Aussenterrasse.
Der Funktionsbereich der Endoskopie wird in den Neubau verlegt und vergrößert. Zukünftig steht er nicht nur für Untersuchungen durch die Ärzte des Krankenhauses zur Verfügung. Geplant ist die Einbindung ambulanter Endoskopien durch niedergelassene Ärzte.
In der ersten Etage des Erweiterungsbaus wird ein zusätzlicher Operationssaal mit entsprechenden Versorgungsräumen entstehen. Insbesondere das Leistungsspektrum im Bereich der Orthopädie (Endoprothetikzentrum Nordmünsterland) wird durch diese Maßnahme gestärkt. Ferner wird auf dieser Ebene der Funktionsbereich Zentralsterilisation neu eingerichtet.
Für Patienten, die Wahlleistungen in Anspruch nehmen möchten, wird eine eigene Station eingerichtet. Damit wird auf einen Trend reagiert, denn immer mehr Patienten sind über die gesetzliche Krankenversicherung hinaus zusätzlich privat versichert. Mit einem Spektrum unterschiedlicher Wahlleistungen wird das Marienhospital Emsdetten zukünftig diesem Trend gerecht.
Weitere Baumaßnahmen, die für das Marienhospital Emsdetten für eine Optimierung seiner Abläufe umsetzt sind.
Neubau einer überdachten Waren- und Küchenanlieferung und Neubau eines modernen Funktionsbereiches zur Aufbereitung von Sterilgut.
Facharztzentrum am Marienhospital Emsdetten
Auf drei Ebenen des Neubaus stehen Räumlichkeiten für verschiedene niedergelassene Fachärzte sowie unterschiedliche Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich zur Verfügung.
Der neue Gebäudekomplex bietet den darin niedergelassenen Ärzten mehr Platz für bessere Arbeitsbedingungen. Damit werden die Möglichkeiten zur Versorgung der Patienten nochmals verbessert - zusätzlich zu der, durch die räumliche Nähe, ohnehin intensiveren Zusammenarbeit der Ärzte untereinander.
Erweiterte Möglichkeiten zur Vernetzung der Ärzte des Ärztehauses mit dem Marienhospital Emsdetten ergeben sich durch die räumliche Nähe. So können den Patienten in Zukunft bessere Versorgungsangebote gemacht werden, z.B. bei ambulanten Operationen.
Das Versorgungsspektrum soll durch weitere Dienstleister abgerundet. So wird der Pflegedienst Impulse seine Zentrale in das Ärztehaus verlegen. Außerdem laufen derzeit Gespräche zur Einbindung einer Apotheke in das Ärztehaus.
Das Ärztehaus im Überblick
Praxen: Zentrum für Arbeitsmedizin
Dienstleister Impulse Pflegedienst
Apotheke (geplant)
Neuer Bericht zur Qualitätssicherung
Die ckt. Krankenhäuser Marienhospital Emsdetten, Maria-Josef-Hospital Greven und Marienhospital Steinfurt veröffentlichen zum dritten Mal in Folge ihre Daten zur Qualität der Patientenversorgung. Welche Operationen und Behandlungen werden mit welcher Ergebnisqualität durchgeführt? Welche medizinischen Großgeräte sind wo vorhanden? Welche Ärzte verfügen über die besondere Kompetenz, andere Ärzte auszubilden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet der Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Der Jahresbericht wird von Geschäftsstelle des CLINOTEL-Krankenhausverbundes erstellt. Seit April 2008 gehören die ckt. Krankenhäuser zu dem Verbund von zurzeit 29 Mitgliedshäusern aus dem gesamten Bundesgebiet. Das gemeinsame Ziel ist es Wissen und Erfahrungen gegenseitig auszutauschen, um von den jeweiligen Stärken des Anderen zu profitieren. Dieses Ziel findet in dem Motto „Von den Besten lernen, zu den Besten gehören“ ausdruck. Der Jahresbericht ist ein Mittel für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. „Mit den öffentlich zugänglichen Informationen zur Qualitätssicherung gehen wir sehr weit über die gesetzlichen Informationspflichten hinaus. Wir wollen die Daten veröffentlichen, um das Vertrauen in unsere Krankenhäuser weiter zu stärken“, so Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben müssen die Krankenhäuser lediglich einen kleinen Teil der Kennzahlen veröffentlichen. Die ckt. bietet mit dem Jahresbericht zur Qualitätssicherung zusätzliche Transparenz, die mehr Informationen bietet als der alle zwei Jahre gesetzlich vorgeschriebene „strukturierte Qualitätsbericht“.
Transparenz für alle
Qualität ist kein Zufall, sondern Ergebnis permanenter Anstrengungen der Krankenhäuser. Der Bericht belegt die Qualität und zeigt den Mut, auch solche Ergebnisse darzustellen, bei denen noch Verbesserungspotenzial besteht. Dadurch entsteht ein gewollter Druck an der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität weiter zu arbeiten. Darüber hinaus wird den Patienten, niedergelassenen Ärzten und anderen Interessierten ermöglicht, neben den Ergebnissen auch die Strukturen der einzelnen Krankenhäuser zu durchschauen. Alle Behandlungsergebnisdaten sind verständlich formuliert und bieten einen schnellen und unkomplizierten Überblick.
Der Bericht ist in drei Bereiche unterteilt. Der erste Berichtsteil informiert über die Maßnahmen des Krankenhauses zur Qualitätssicherung, die dem Patienten zugutekommen. Der zweite Berichtsteil stellt Projekte dar, die die CLINOTEL-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Krankenhaus umgesetzt hat. Dazu gehören z. B. Treffen in Fachgruppen und externe Begutachtungen der Prozesse im Krankenhaus (sogenannte „Auditverfahren“). Der dritte Berichtsteil stellt verschiedene Leistungs- und Strukturdaten dar und informiert z. B. über Zertifizierungen, Ausstattungen mit Großgeräten, Weiterbildungsbefugnisse der Ärzte sowie das medizinische Leistungsspektrum der Mitgliedshäuser.
Der vollständige Jahresbericht kann >>hier heruntergeladen werden
Dr. med. Andreas Eichenauer, Medizinischer Geschäftsführer der ckt.-GmbH, präsentiert den aktuellen Jahresbericht zur Qualitätssicherung.
Am 01.07.2011 nahmen die Hygienefachkräfte des Marienhospitals Emsdetten, Maria-Josef-Hospitals Greven und Marienhospitals Steinfurt zum zweiten Mal das Qualitätssiegel des EurSafety-Health-net entgegen.
Die Unternehmensführung freut sich gemeinsam mit dem Direktorium, den Hygienefachkräften und den Mitarbeitern über die Anerkennung der gemeinsamen Arbeit im Kampf gegen Krankenhausinfektionen. Für Weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link.
Die ckt. Hygienefachkräfte Angelika Wehri, Dieter Papenhoff und Sonja Bauer (v.l.n.r.) nahmen die Qualitätszertifikate für die ckt.-Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt entgegen.
„Ein Krankenhaus an drei Standorten“: ckt. stärkt den Verbundgedanken
Die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat der Christliche Krankenhaus- Träger GmbH (ckt.) haben in ihrer Sitzung am 26.05.2011 richtungweisende Beschlüsse für die weitere Entwicklung des Verbundes getroffen. Mit Wirkung zum 01.04. bzw. 01.07.2011 wird die Verwaltungsspitze neu organisiert. Josef Hüsing, bisher Verwaltungsdirektor des Maria-Josef-Hospitals Greven, wird die Position des Unternehmensleiters Finanzen und Controlling für alle ckt.-Einrichtungen übernehmen, Gabriele Sonsmann, bisher Verwaltungsdirektorin am Marienhospital Emsdetten, wird Unternehmensleiterin Personal und Marketing. Beide Positionen werden zum 01.07.2011 neu geschaffen. Unter dem Vorbehalt der abschließenden Zustimmung der Gesellschafterversammlung hat Dirk Schmedding, bisher Verwaltungsdirektor am Marienhospital Steinfurt, bereits am 01.04. seine Tätigkeit als Unternehmensleiter „Neue Versorgungsformen“ aufgenommen. Damit ist eine neue, zentrale Verwaltungsebene unterhalb der Geschäftsführung eingerichtet worden. Die bisherigen Aufgaben der Verwaltungsdirektoren werden von den Geschäftsführern der ckt. GmbH, Ulrich Scheer und Dr. Andreas Eichenauer, wahrgenommen. In ihren Tätigkeiten vor Ort werden sie von den Ärztlichen Direktoren und den Pflegedirektoren der Häuser unterstützt.
Die Idee zur Umgestaltung der Verwaltungsspitze ist Ende 2010 von den Verwaltungsdirektoren und der Geschäftsführung ausgegangen. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung hatten die Initiative zunächst mit Überraschung, dann mit Zustimmung aufgenommen, und nun nach eingehender Diskussion abschließend und einstimmig befürwortet. Besonders positiv ist dabei der Ansatz gewertet worden, die Kenntnisse und besonderen Fähigkeiten bereits vorhandener Mitarbeiter in die Umstrukturierung aufzunehmen. Hierdurch kann trotz der anstehenden Veränderungen eine Kontinuität gewahrt bleiben. Die leitenden Mitarbeiter im Bereich Finanzen und Personal bleiben in ihren Arbeitsbereichen und können so ihre Erfahrungen zum Neuaufbau beisteuern.
„Bei aller notwendigen Zentralisierung ist es den Gesellschaftern ein wichtiges Anliegen, dass jedes Krankenhaus sein jeweils eigenes Profil behält und weiter ausbaut, ähnlich wie die Kinder einer Familie ihre eigenen Persönlichkeiten formen und entwickeln können und auch sollen, sie aber trotzdem immer wissen, wer ihre Geschwister sind, und zu welcher Familie sie gehören.“ So beschrieb Christoph Rensing, Pfarrer der St. Pankratiusgemeinde in Emsdetten und damit einer der Vertreter der „Eigentümer“ der Krankenhäuser, das Zusammenwirken zwischen der Trägergesellschaft und den einzelnen Krankenhäusern am Rande der Gesellschafterversammlung.
Insbesondere die beabsichtigte Einrichtung des zentralen Unternehmensbereichs „Neue Versorgungsformen“ hatte bereits im Vorfeld der Beschlussfassung Anlass zu zahlreichen Diskussionen gegeben. Die Vernetzung der Krankenhäuser mit den niedergelassenen Ärzten der Region und die Verbesserung der Abstimmung zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich der Patientenversorgung sind allerdings schon immer zentrale Ziele der Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt gewesen. Um für neue Möglichkeiten der Kooperation das notwendige Wissen sowie die Kontakte und Erfahrungen zu bündeln, hat sich die Gesellschafterversammlung auf Empfehlung des Aufsichtsrats entschieden, hier eine eigene, neue Position in der Verwaltungsspitze zu schaffen.
Die Einrichtung des Darmzentrums Nordmünsterland zeigt, dass die Krankenhäuser des ckt.-Verbundes nicht nur in der Verwaltung, sondern auch auf dem Gebiet der medizinischen Versorgung näher zusammenrücken. Die Häuser haben sich das Ziel gesetzt, im Jahr 2012 gemeinsam die Anforderungen an ein zertifiziertes Darmzentrum zu erfüllen. In der Praxis besprechen Ärzte aller drei Krankenhäuser bereits seit zwei Jahren regelmäßig in „Tumorkonferenzen“ alle Patienten mit einer Darmkrebserkrankung, um die jeweils optimale Therapieform abzustimmen. Neu bei der Zertifizierung des Darmzentrums ist die Konzentration der operativen Eingriffe auf dem Gebiet der Darmkrebschirurgie am Marienhospital Emsdetten.
Auf einem anderen Teilgebiet der Chirurgie soll ebenfalls eine Konzentration vorgenommen werden: Komplexe unfallchirurgische Eingriffe sollen zukünftig schwerpunktmäßig am Marienhospital Steinfurt durchgeführt werden; die Häuser in Emsdetten und Greven werden hingegen ihren Spektrum im Bereich geplanter Leistungen, z.B. der Endoprothetik, ausbauen. Derzeit sind alle drei ckt.-Häuser im Rahmen ihrer Teilnahme am Traumanetzwerk Nord-West für die Erstbehandlung von Schwerverletzten erfolgreich auditiert und können auch weiterhin eine hochwertige Erstversorgung sicherstellen. Durch eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen die Krankenhäuser in Emsdetten, Greven und Steinfurt dafür sorgen, dass den Patienten und niedergelassenen Ärzten an jedem einzelnen Standort die Kompetenz des gesamten Verbundes zur Verfügung steht, in diesem Sinn also „ein Krankenhaus mit drei Standorten“ entsteht.
Farbenfrohe Bilder erfreuen kranke Menschen
Schülerinnen und Schüler der Marienschule zeigen eine bunte Vielfalt zu diesem Thema in einer neuen Ausstellung im Marienhospital.
Mit Wasserfarben, Bunt- und Aquarellstiften, mit verschiedenen Papieren, Glitzerstaub und kleinen Gegenständen aus Kunststoff und Metall wurde gezeichnet, gemalt, geklebt, ausgeschnitten und experimentiert. Das Ergebnis offenbart sich dem Betrachter in einer vielseitig gestalteten, farbenfrohen Präsentation, bei der es viel zu bestaunen und entdecken gibt.
So lohnt sich ein längerer Blick auf die Bilderreihe ‚Mein Schreibtisch’: Mädchen und Jungen der Klasse 7 „haben in ihrer Vorstellung ein Passepartout auf einen Teil ihres Schreibtisches mit all seinen Gegenständen gelegt. Diesen Ausschnitt sollten sie in Form einer Collage zu Papier bringen“, erklärt Kunstlehrerin Hildegard Echelmeyer. Ist die Büroklammer echt? Wurde die Eintrittskarte daneben aufgemalt oder aufgeklebt? Manchmal muss der Betrachter auch ein zweites Mal hinschauen oder länger verweilen.
Bei einer anderen Bilderreihe assoziiert man gleich den Namen des bekannten amerikanischen Malers Roy Lichtenstein. In Anlehnung an Werke berühmter Pop Art Künstler haben Schüler/-innen der 10. Jahrgangsstufe Fotokopien von eigenen Portraitaufnahmen angefertigt und diese mit Wasserfarben farblich immer wieder verändert.
Miniaturen nach Art des Künstlers Heinrich Neuy haben Mädchen und Jungen einer 8. Klasse angefertigt. Die Auseinandersetzung mit der Biografie und den Bildern des 2003 verstorbenen Steinfurter Bauhaus-Künstlers sollte den jungen Menschen Einblicke in die abstrakte Malerei gewähren und zu eigenen Bildkompositionen anregen.
Diese Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für das Marienhospital entstanden. Manfred Noel und Gregor Mersmann vom Förderverein eröffneten die Präsentation am Montagvormittag im Beisein der Marienschüler/-innen, ihrer Lehrerinnen Ruth Wedi und Brigitte Averbeck sowie Gabriele Sonsmann, Helga Flüchter und Iris Müller-König vom Marienhospital.
Die Ausstellung ist für die nächsten sechs Monate im Krankenhaus zu sehen.
Am Marienhospital Emsdetten entsteht in den nächsten Monaten ein neues Ärztehaus mit direkter Anbindung an die Klinik. In Kooperation mit einem privaten Investor wird an den Behandlungsflügel des Krankenhauses ein Gebäude angebaut. So entsteht im Innenhof des Krankenhauses ein Neubau über fünf Ebenen. Dort werden vorrangig Facharztpraxen angebunden, die das Leistungsspektrum des Krankenhauses ergänzen und unterstützen sollen.
Auch das Krankenhaus wird den Neubau zum Ausbau eigener Funktionsräume nutzen. Neben dem neuen Haupteingang für das Krankenhaus entstehen dort administrative Patientenaufnahmeplätze, Caféteria und Apotheke. Ferner werden eine neue Endoskopieabteilung und eine interdisziplinäre Komfortstation für die Wahlleistung Unterkunft eingerichtet. Aufgrund steigender Eingriffszahlen hat sich das Haus ferner für eine Erweiterung der OP-Saalkapazitäten mit direkter Anbindung einer neuen Zentralsterilisation entschieden.
In einem ersten Bauabschnitt werden die Parkflächen durch den Bau eines Parkdecks erweitert. Der Erste Spatenstich fand am 21.02.2011 statt. Die Eröffnung wird voraussichtlich im März 2012 stattfinden.
Marienhospital Emsdetten
Marienstraße 45
48282 Emsdetten
Tel.: 0 25 72 / 830-0
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